JULIUS PAYER

Julius Johannes Ludovicus Payer wurde am 2. September 1841 in  Teplice, in einem Empirehaus genannt „U Jitřenky“ geboren. Hiesige Kuren waren damals auf dem Höhenpunkt ihrer Berühmtheit und haben einen europäischen Ruf genossen.
     Julius neigte schon seit der Kindheit zur Bergkletterei. Hinter dem Elternhaus erhebt sich ein steiler Felsen, auf den er trotz des Verbotes der Eltern, manchmal auch mehrmals täglich, geklettert ist. 
Seit er klein war, wandelte er auf den Spuren seines Vaters, eines  Offiziers der österreichischen Armee und ausgezeichnetem Maler und Kartographen.  Genau wie er, saß er oft in der Ecke am Fenster und hat fleißig nach verschiedenen Vorlagen gezeichnet.                                               
      Im Jahr 1852 ist er in die Kadettenschule in Lobzowa bei Krakau eingetreten und von dort hat er in die Theresianische Militärakademie der Wiener Neustadt gewechselt. Die ersten Schritte nach dem Studium führten ihn zum Fußregiment, er hat auch Geografie und Geschichte auf der Kadettenschule unterrichtet.  Später wurde er zur Garnison abgeordnet, bei der er seine Kletterpartien in den Alpen begonnen und seine ersten hochwertigen  Landkarten aufgenommen hat. Im Jahr 1866 hat er an der Schlacht bei  Custozza  teilgenommen und wurde für seine Tapferkeit ausgezeichnet und befördert. Seine Vorgesetzten haben seine kartographischen Fähigkeiten bemerkt und haben ihn in das Militärisch geografische Institut berufen. Gleichzeitig hat er Geschichte auf der Militärakademie unterrichtet.
     Payer wurde wegen seiner Fähigkeiten, zur Teilnahme an der zweiten deutschen
Polar-Expedition, zu den östlichen Küsten Grönlands, als Leiter der Schlitten Expeditionen empfohlen. Es ist ihm gelungen, die Küste mit ihren zahlreichen Inseln zu erforschen und zu kartieren, er hat das Land des Königs Vilem entdeckt und als erster in der arktischen Forschung auch das Bergklettern eingeführt. Der Berg, den er hier bestiegen hat wurde  Payer-Schild benannt.    
     Eine weitere Reise von Payer war mit der ersten österreichischen Expedition in das Nordpolarmeer. Sie sollten die Möglichkeit sichern, durch das freie Meer in Richtung der sibirischen Küste zu gelangen. Diese Idee hat sich allerdings als nicht realisierbar gezeigt, als sie auf Eisschollen gestoßen sind.
     Deswegen wurde eine zweite österreichische Polarexpedition entsandt, die nochmals versuchen sollte einen freien Weg Richtung Osten oder zum Nordpol zu finden. Die Situation war jedoch viel schlechter als bei der Expedition zuvor, das Schiff ist im Eis stecken geblieben und wurde in verschiedenen Richtungen getrieben, vor allem nach Norden. Weil der Dampfer unsteuerbar war, hat die Besatzung auf einer Eisscholle ein provisorisches Lager eingerichtet. Sie sind bis zu einer, bis dahin unbekannten Inselgruppe gekommen, die sie nach dem damaligen Kaiser „Das Kaiser Franz Joseph Land“  benannten. Auf die Rückreise mussten Sie sich ohne das Schiff machen. Ihre großartige Rückkehr wurde mit Feierlichkeiten und einer Audienz beim Kaiser honoriert. Danach ist Payer in seine Heimatstadt Teplice zurückgekehrt.
     Seine erfolgreichen Reisen, setzte er durch eine Reihe von Vorträgen durch die europäischen Länder fort, aber Payer will sich nur noch der Kunst widmen und verlässt die Armee.  Er  hat in Salzburg begonnen die Malerkunst zu studieren, später in Frankfurt, wo er auch geheiratet hat. Nach dem Studium ist er mit seiner Familie nach Paris gezogen, wo er nach einer Infektion erblindete und mit seiner Frau auseinander gegangen ist. Allein kehrte er nach Wien zurück, wo er eine Malerschule gegründete und sein berühmtestes Bild
„Nie zurück!“ malte.
     Nach  einem Gehirnschlag verlor er die Fähigkeit zu sprechen und war teils gelähmt. Er ist am  4. September 1915 gestorben und wurde in einem Ehrengrabmal in Wien bestattet.

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